In diesem kostenfreien Video zeigt Dir Hundeverhaltensexpertin Mirjam Cordt, warum hinter Aggression und Angst oft etwas anderes steckt als das sichtbare Verhalten, warum viele Trainingsansätze ins Leere laufen und was sich verändert, wenn Du lernst, die Signale Deines Hundes richtig zu verstehen.
Über 27 Jahre Erfahrung · mehr als 10.000 begleitete Hunde · Deutscher Tierschutzpreis 2025
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Mirjam Cordt · bekannt aus
Du siehst den anderen Hund schon von Weitem und gehst den großen Bogen, bevor überhaupt etwas passiert ist. Vielleicht gehst Du inzwischen früher raus oder später, damit möglichst niemand unterwegs ist. Und wenn Euch doch jemand entgegenkommt, rechtfertigst Du Dich für Deinen Hund vor Menschen, die ihn gar nicht kennen.
Bei manchen ist es die Leine, an der er pöbelt und danach minutenlang nicht mehr ansprechbar ist. Bei anderen ist es der Maulkorb, der längst griffbereit an der Tür hängt, oder ein Hund, der bei jedem Geräusch erstarrt und sich nicht mehr herausholen lässt. Und bei vielen ist es beides, je nach Tag.
Vielleicht ist es bei Euch aber auch noch gar nicht so weit. Vielleicht sind es bisher nur diese kleinen Situationen im Alltag, in denen Du merkst: Irgendetwas stimmt hier nicht, und Du fragst Dich, ob daraus irgendwann ein echtes Problem werden könnte.
Dabei hast Du längst viel probiert. Trainer:innen, Verhaltensberater:innen, Videos, Bücher, Ratschläge von allen Seiten.
Mal solltest Du konsequenter sein, mal mehr belohnen. Nichts davon hat länger gehalten als ein paar Wochen, und irgendwann ist aus einzelnen schwierigen Momenten ein Dauerzustand geworden: die Anspannung schon beim Anleinen und die Sorge vor dem nächsten Mal, die eigentlich nie ganz weggeht.
Und genau hier liegt etwas, das viele Hundehalter viel zu spät erfahren: Das Problem ist meistens nicht, dass sie ihren Hund nicht genug lieben oder sich nicht genug bemühen. Sondern dass sie die ganze Zeit versuchen, ein Verhalten zu verändern, das möglicherweise gar nicht das eigentliche Problem ist.
Warum das so ist und was stattdessen dahintersteckt, zeigt Dir Mirjam im Video.
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Mirjam Cordt ist Hundeverhaltensexpertin und Tierschützerin. Seit über 27 Jahren arbeitet sie mit den Hunden, bei denen andere schon gesagt haben, da sei nichts mehr zu machen, und mit den Menschen, die sie trotzdem nicht aufgeben wollen.
Dass sie diesen Weg überhaupt gegangen ist, hat mit einem einzigen Hund zu tun: mit ihrem Hund Dalai. Was damals passiert ist und was sie durch ihn verstanden hat, erzählt sie im Video.
Ihre Stationen
Nikol und ihr Rüde Lulli
2 Jahre lang war ein Zusammenleben ohne Maulkorb kaum denkbar. Er hatte mehrfach gebissen, ein Tierarzt riet zum Einschläfern, und er war bereits 10 Jahre alt. Heute lebt er ohne Maulkorb und führt einen Alltag, der damals undenkbar schien.
Wie diese Veränderung möglich wurde, erzählt Mirjam gleich zu Beginn des Videos.
Andrea Krengel und ihr Hund Benji
„Ist das nicht der Wahnsinn? Da läuft man blind durch die Gegend, hat einen Hund, der alles anknurrt, anbellt und verjagen will, und wird von diesem Hund auch noch während des Pöbelns gebissen. Und jetzt? Himmel, bin ich blind durch die Gegend gelaufen. Hab dann mit dem Premium-Programm von Mirjam angefangen. Stück für Stück wurde der Himmel immer heller, das Lachen kam wieder und mein Benji entpuppte sich als Überraschungspaket. Langsam ausgepackt stand da plötzlich ein Hund vor mir, der mich immer öfter anlächelte. Und ich hab immer genauer hingeschaut und endlich sehe ich ihn wirklich. Ich sehe seine Angst, seine Unsicherheit, sein Lachen, seine Selbstwirksamkeit, seinen Spaß am Leben und dass er unbedingt dazu gehören möchte. Wow, und ich denke die ganze Zeit: So einen Hund wollte ich immer schon haben."
Janina Bischof und ihre Hündin Happy
„Ich bin jetzt seit 3 Monaten dabei und hätte nie gedacht, dass ich mit unserer abwechslungsreichen Hausrunde wieder, wie anfangs, bevor Happy gebissen hat, größtenteils ohne Leine gehen kann."
Und egal, wie festgefahren es sich gerade anfühlt: Nach über 27 Jahren mit genau diesen Hunden ist Mirjam in einem Punkt sehr klar:
Den hoffnungslosen Fall gibt es nicht.
Du musst heute nicht wissen, wie der ganze Weg mit Deinem Hund aussieht. Du musst Dich nur für ca. 24 Minuten hinsetzen und Dir ansehen, was Dein Hund Dir mit seinem Verhalten die ganze Zeit sagen will.
Wenn Du danach anders auf ihn schaust als vorher, hat das Video getan, was es soll.
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